Allgemeine Geschäftsbedingungen

  1. Maßgeblich für die Durchführung des Auftrages sind die Festlegungen der jeweils gültigen Anzeigenpreisliste einschließlich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
  2. Für rechtzeitige Lieferung des Anzeigentextes bzw. einwandfreier Druckunterlagen oder der Beilagen ist der Werbungstreibende verantwortlich.
  3. Für sämtliche Anzeigen-, Beilagen- und Beihefter-Aufträge behält sich die Anzeigenverwaltung die Ablehnung nach einheitlichen Grundsätzen auch nach Beginn der Insertion wegen des Inhalts, der Herkunft oder der technischen Form vor, ohne dass dadurch Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden können. Die Ablehnung, die nicht begründet zu werden braucht, wird dem Auftraggeber mitgeteilt.
  4. Bei fernmündlich aufgegebenen Anzeigen, veranlassten Änderungen und Abbestellungen wird keine Haftung übernommen.
  5. Probeabzüge werden nur auf ausdrücklichen Wunsch geliefert. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Richtigkeit der zurückgesandten Probeabzüge. Sendet der Auftraggeber den ihm rechtzeitig übermittelten Probeabzug nicht bis zum angegebenen Termin zurück, so gilt die Genehmigung zum Druck als erteilt.
  6. Anzeigenabschlüsse sind innerhalb eines Jahres nach Vertragsabschluss abzuwickeln.
  7. Für die Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Nummern, bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Plätzen der Druckschrift wird keine Gewähr geleistet, es sei denn, dass der Auftraggeber die Gültigkeit des Auftrages ausdrücklich davon abhängig gemacht hat.
  8. Das Storno von bereits gebuchten Aufträgen durch den Auftraggeber ist bis 14 Tage vor Anzeigenschluss möglich. Danach fallen Stornogebühren in Höhe von 50 % des Bruttopreises an. Bei Stornierungen nach Anzeigenschluss werden 100 % Stornogebühr vom Gesamtpreis fällig. Kündigungen und Rücktritte, die nach dem Anzeigenschluss eingehen, werden frühestens für die nächste Print-Ausgabe wirksam. Allerdings können Anzeigenaufträge nach Anzeigenschluss grundsätzlich nur aus wichtigem Grund gekündigt werden. Für die Kündigung reichen Telefax und E-Mail. Die in einem Aktionszeitraum erworbenen Angebote sind vom Umbuchen oder Stornieren ausgeschlossen und können nicht auf bereits bestehende Buchungen oder Ausgaben übertragen werden.
  9. Der Ausschluss von Mitbewerbern kann nicht zugesichert werden.
  10. Der Verlag gewährleistet die drucktechnisch einwandfreie Wiedergabe der Anzeige. Der Auftraggeber ist bei ganz oder teilweise unleserlichem Text, unrichtigem oder unvollständigem Abdruck der Anzeige zu einem Ersatzanspruch berechtigt, es sei denn, dass durch die Mängel der Zweck der Anzeige unerheblich beeinträchtigt wird; fehlerhaft gedruckte oder fehlende Kennziffern beeinträchtigen den Zweck der Anzeige nur unerheblich. Der Schadenersatzanspruch beschränkt sich in jedem Falle jedoch auf das Recht, die kostenlose Wiederholung der Anzeige zu verlangen.
  11. Sind etwaige Mängel bei den Druckunterlagen nicht sofort erkennbar, sondern werden diese erst beim Druckvorgang deutlich, so hat der Werbungtreibende bei ungenügendem Abdruck keine Ansprüche. Treffen beschädigte Druckunterlagen erst unmittelbar vor Drucklegung des Blattes bei der Anzeigenverwaltung ein, so hat der Werbungtreibende die aus den erforderlichen Sonderbemühungen entstehenden Kosten zu tragen.
  12. Die Pflicht zur Aufbewahrung von Druckunterlagen endet acht Wochen nach Erscheinen der letzten Anzeige, sofern nicht ausdrücklich eine andere Vereinbarung getroffen worden ist.
  13. Sind keine besonderen Größenvorschriften gegeben, so wird die Anzeige in der beim Verlag üblichen Form gesetzt und die tatsächliche Abdruckhöhe der Preisberechnung zugrunde gelegt.
  14. Der Besteller trägt die Kosten nach Herstellung der Druckunterlage sowie für von ihm gewünschte oder zu vertretende Änderungen ursprünglich vereinbarter Ausführungen. Diese Kosten werden gesondert berechnet.
  15. Die Werbungsmittler und Werbeagenturen sind verpflichtet, sich in ihren Angeboten, Verträgen und Abrechnungen mit den Werbungtreibenden an die Preisliste des Verlages zu halten. Die vom Verlag gewährte Mittlervergütung (Provision) darf an die Auftraggeber weder ganz noch teilweise weitergegeben werden. Auf Eigenanzeigen hat der Werbungsmittler keinen Provisionsanspruch.
  16. Bei Chiffreanzeigen stellt die Anzeigenverwaltung ihre Einrichtungen für die Entgegennahme, Verwahrung und möglichst beschleunigte Aushändigung etwa eingehender Angebote zur Verfügung. Eine Gewähr für die Verwahrung und rechtzeitige Weitergabe der Angebotsschreiben wird nicht übernommen. Ansprüche auf Wandlung, Minderung oder Schadenersatz wegen Verlust oder Verzögerung in der Aushändigung derartiger Durchgangsschreiben sind ausgeschlossen.
  17. Im Falle höherer Gewalt erlischt jede Verpflichtung auf Erfüllung von Aufträgen und Leistung von Schadenersatz. Insbesondere wird auch kein Schadenersatz für nicht veröffentlichte oder nicht rechtzeitig veröffentlichte Anzeigen, Beihefter und Beilagen geleistet.
  18. Bei Änderung der Anzeigenpreise treten die neuen Bedingungen auch bei laufenden Aufträgen sofort in Kraft, sofern nicht ausdrücklich eine andere Vereinbarung getroffen worden ist.
  19. Die Anzeigenverwaltung liefert nach Erscheinen der Anzeige kostenlos einen Belegausschnitt. Kann ein Beleg nicht mehr beschafft werden, so tritt an seine Stelle eine Fotokopie.
  20. Die Anzeigenverwaltung ist unter wichtigen Umständen berechtigt, auch während der Laufzeit eines Anzeigenabschlusses, das Erscheinen weiterer Anzeigen ohne Rücksicht auf ein ursprünglich vereinbartes Zahlungsziel von der Vorauszahlung des Betrages und von dem Ausgleich offenstehender Rechnungsbeträge abhängig zu machen, ohne dass hieraus dem Auftraggeber irgendwelche Ansprüche gegen die Anzeigenverwaltung erwachsen.
  21. Alle Rechnungen sind sofort fällig. Zahlungen sind ohne Abzug in Euro zu leisten. Bei Zahlungsrückständen werden nach Ablauf von 4 Wochen ab Rechnungstellung Verzugszinsen in Höhe des jeweiligen gültigen Zinssatzes für Überziehungskredite unserer Hausbank berechnet. Die Anzeigenverwaltung kann die Ausführung weiterer Aufträge bis zur Bezahlung zurückstellen.
  22. Bei gerichtlicher Beitreibung der Insertionskosten entfällt der gewährte Nachlass.
  23. Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand ist Nürnberg.